Die instabile Halswirbelsäule – Auslöser zahlreicher Erkrankungen
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Doz. Dr. Bodo Kuklinski ist Internist und Umweltmediziner aus Rostock und hat vor kurzem auch die Tore seiner Ordination in Salzburg – Linzer Bundesstr. 90 - geöffnet. Kuklinski gilt als erfahrener Mediziner mit Schwerpunkt auf so genannte „Zivilisationskrankheiten“. Seine Erfahrung beruht auf den Kenntnissen der Biochemie des menschlichen Körpers. Er weiß, welche Störungen im menschlichen Stoffwechsel welche Auswirkungen auf einzelne Organe und Körperteile haben können. Als einen wichtigen Auslöser für zahlreiche Erkrankungen sieht Kuklinski in der Instabilität der Halswirbelsäule. Die Instabilität der Halswirbelsäule (HWS) hat in Deutschland und Österreich, eigentlich in allen verkehrsreichen Nationen der Welt, enorme Ausmaße angenommen. Auslösend sind nicht nur Verkehrsunfälle, sondern vorwiegend Traumatisierungen im Freizeitbereich, im häuslichen Umfeld, durch Sport oder Operationen in Vollnarkose, aber auch neurotoxische Schäden durch Virusinfektionen oder neurotoxische Schadstoffexpositionen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die ersten Schäden schon bei unnatürlichen Entbindungen gesetzt. Aus Sicht des Internisten löst eine instabile HWS anfangs chronisch-funktionelle Störungen aus, die alle Organsysteme einbeziehen. Wird die instabile nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, entwickeln sich manifeste Multiorganerkrankungen bis hin zu den so genannten Volkskrankheiten. Je nach individuellen genetischen Besonderheiten, Arbeits-, Ernährungs- und Lebensbedingungen variieren die im Vordergrund stehenden Erkrankungen. In der Regel handelt es sich aber stets um Multisystemerkrankungen in die folgende Organe und -systeme einbezogen sind: Hirn, peripheres und vegetatives Nervensystem alle Sinnesorgane Lunge, Herz, Verdauungsorgane Hormon- und Immunsystem Urogenitalorgane Haut Bewegungsapparat So suchen beispielsweise Betroffene mit Nasennebenhöhlenentzündungen, Tinnitus, Sehstörungen, Kopfschmerz, Migräne, Gelenk-, Muskel- oder Kreuzschmerzen, Anstrengungsasthma, Reizdarm, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Übergewicht, Zuckerkrankheit, chronischer Müdigkeit, ADS, ADHS, Depressionen, Gedächtniseinbußen, Allergien, Menstruationsproblemen, Reizblase u. v. a. Beschwerden entsprechende Ärzte und Fachärzte auf. Dass dahinter die instabile Halswirbelsäule als Verursacher steckt, wird oft nicht erkannt. Halswirbelsäulen-geschädigte PatientInnen sind meist Stammkunden bei 5 bis 10 FachärztInnen, und das über Jahre, ohne dass damit das Fortschreiten der chronischen Erkrankungen beseitigt werden kann. Kuklinski geht davon aus, dass die unerkannte HWS-Instabilität der wichtigste Initiator und Promotor einer Multisystemerkrankung auf Bevölkerungsebene ist. Diese Behauptung können nun mit ersten Ergebnissen belegt werden. |

